Prozesskostenrechnung

Prozesskostenrechnung

Prozesskostenrechnung ist als ergänzendes Instrument für Industrieunternehmen entstanden die ihre Gemeinkosten aus den indirekten Unternehmensbereichen gerechter verteilen wollten. Diese indirekten Bereiche bekommen im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung immer mehr Bedeutung da sie in den Unternehmen ein Großteil der Kosten ausmachen. Bei der Prozesskostenrechnung wird nun offen gelegt welche Kosten im Ablauf der Wertschöpfungskette tatsächlich entstehen. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit eben diese Kosten zu hinterfragen und so Einsparungs- und Verbesserungspotenziale aufzudecken. Diese können dann ausgeschöpft werden um ein konkurrenzfähigen Preis zu erzeugen.

 

Definition:

Mit Hilfe der Prozesskostenrechnung können Kosten, die in Unternehmensbereichen entstehen die nur indirekt mit der Herstellung zu tun haben, besser geplant und gesteuert werden. Wodurch sie dann gezielter zu Leistungen und Produkten zugeordnet werden können. Orientiert wird sich hierbei an der Wertschöpfungskette wobei alle Aufgaben in prozessbezogene Aktivitäten (Prozesse) zerlegt werden. Den Prozessen werden dann, in Abhängigkeit von Kostentreibern, Kosten zugeordnet. Mit diesen ermittelten Prozesskosten kann man nun einem Produkt die jeweiligen Kosten zuordnen in dem man schaut welche Prozesse in Anspruch genommen wurden.

 

In der Abblidung wird das Kostengerüst für die Ermittlung der Gesamtkosten für den Kostenträger dargestellt.

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